Höchste Qualitätsstandards

Bewertungsverfahren

Das GSA-Siegel soll für Kundinnen und Kunden eine klare Orientierung sein: Wer das Siegel trägt, erfüllt nachweislich hohe Qualitätsstandards – nicht nur in der Technik, sondern auch im Service, in der Kundenzufriedenheit und in der Innovationskraft.
Damit das gelingt, basiert die Auszeichnung auf 45 objektiven Bewertungsfragen, entwickelt unter Leitung von Expertinnen und Experten der Solarbranche.

So wird das GSA-Siegel bewertet: transparent, objektiv und nachvollziehbar

Das German Solar Award (GSA) Siegel ist kein Marketing-Badge, sondern ein Qualitätsnachweis. Unser Ziel ist es, Kundinnen und Kunden eine Orientierung zu geben: Wer das Siegel trägt, erfüllt nachweislich hohe Standards in Beratung, Umsetzung, Produktqualität und Service.

Objektive Grundlage Bewertung anhand eines festen Fragenkatalogs mit 45 objektiven Bewertungsfragen.
Mehr-Augen-Prinzip Bewertung durch das GSA-Prüfteam plus mindestens 15 unabhängige Prüfer.
Klare Messlatte Skala 1–10 je Kriterium. Award nur ab 7,95 Gesamtscore.

Kurz gesagt: Wir prüfen strukturiert, belegt und fair – damit das Siegel für Kundinnen und Kunden echten Informationswert hat.

Der Ablauf in 8 Schritten

  1. Einreichung & Datenbasis
    Die Bewertung startet erst, wenn die relevanten Informationen vorliegen. Wir bewerten nicht „Gefühl“ oder Werbeversprechen, sondern arbeiten mit prüfbaren Angaben und nachvollziehbaren Nachweisen.
    Beispiele: Unternehmensprofil, Leistungsumfang, Referenzprojekte, Prozessbeschreibungen (Beratung–Planung–Installation–Service), Garantien/Herstellerinformationen, Qualitäts- und Supportabläufe.
  2. Formale Vorprüfung
    Wir prüfen, ob die Angaben vollständig, konsistent und plausibel sind. Das sorgt dafür, dass alle Unternehmen unter denselben Voraussetzungen verglichen werden.
    Wichtig: Unvollständige oder widersprüchliche Informationen reduzieren die Nachvollziehbarkeit – und wirken sich entsprechend auf die Bewertung aus.
  3. Bewertung anhand von 45 objektiven Fragen
    Der Kern der Prüfung ist ein strukturierter Fragenkatalog mit 45 objektiven Bewertungsfragen, entwickelt unter Leitung von Experten der Solarbranche. Diese Fragen sind so formuliert, dass Ergebnisse vergleichbar und reproduzierbar werden.
  4. Die 3 Hauptkriterien – das zählt für Kundinnen und Kunden
    Die Gesamtbewertung setzt sich aus drei Hauptkriterien zusammen:
    • Kundenzufriedenheit – Erfüllung der Kundenanforderungen in Produktqualität, Service, Installation und Support.
      Woran man das merkt: Verständliche Beratung, transparente Angebote, verlässliche Terminplanung, saubere Umsetzung, gute Erreichbarkeit, klarer Reklamationsprozess.
    • Qualität der Produkte / Hersteller – Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der installierten oder hergestellten Systeme.
      Woran man das merkt: sinnvolle Komponentenwahl, dokumentierte Standards, Garantien, nachvollziehbare Qualitätskontrollen und Abnahmen.
    • Innovationskraft – technologische Weiterentwicklung und modern umgesetzte Lösungen.
      Woran man das merkt: zeitgemäße Planung & Auslegung, effiziente Prozesse, saubere Dokumentation, Weiterentwicklung und Best Practices.
  5. Scoring: 1 bis 10 – verständlich, aber konsequent
    Jedes Hauptkriterium wird auf einer Skala von 1 (schwach) bis 10 (exzellent) bewertet. Daraus ergibt sich die Gesamtpunktzahl.
    Damit das Siegel wirklich Aussagekraft hat, gibt es eine klare Messlatte: Den Award erhalten nur Unternehmen mit einem Gesamtscore von mindestens 7,95.
  6. Fairness über Unternehmensgrößen hinweg
    Ein kleiner regionaler Fachbetrieb und ein großer Anbieter arbeiten unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Deshalb richtet sich die Strenge der Bewertung nach Größe und Leistungsfähigkeit – die Qualitätsansprüche bleiben hoch, aber die Bewertung bleibt fair und vergleichbar.
    Ziel: hervorragende Leistung sichtbar machen – ohne kleinere Qualitätsbetriebe zu benachteiligen oder größere Unternehmen automatisch zu bevorteilen.
  7. Qualitätssicherung durch Mehr-Augen-Prinzip
    Um subjektive Verzerrungen zu minimieren, wird die Bewertung nicht von einer Einzelperson entschieden:
    • GSA-Prüfteam bewertet strukturiert auf Basis des Fragenkatalogs.
    • Zusätzlich sorgen mindestens 15 unabhängige Prüfer für Perspektivenvielfalt und Robustheit.
    • Plausibilitätschecks: Aussagen müssen zu den eingereichten Informationen passen.
  8. Entscheidung & Siegelvergabe
    Nach Abschluss aller Prüfschritte wird der finale Gesamtscore festgestellt.
    Ab 7,95 wird das GSA-Siegel vergeben. Liegt der Score darunter, erfolgt keine Auszeichnung – weil ein Qualitätssiegel nur dann Vertrauen schafft, wenn es konsequent bleibt.

Häufige Fragen

Warum braucht es so viele Prüfschritte?
Ein Siegel hat nur dann Wert, wenn es mehr ist als eine Momentaufnahme. Durch strukturierte Fragen, Nachvollziehbarkeit der Angaben und das Mehr-Augen-Prinzip entsteht ein Ergebnis, das Kundinnen und Kunden wirklich als Orientierung nutzen können.
Was bedeutet die Skala von 1 bis 10 in der Praxis?
Die Skala macht Qualität sichtbar: „10“ steht für exzellente, konsistente Leistung – nicht für einzelne Glückstreffer. „7,95“ ist bewusst eine hohe Hürde, damit die Auszeichnung exklusiv bleibt und Kundinnen und Kunden dem Siegel vertrauen können.
Ist die Bewertung für kleine und große Unternehmen vergleichbar?
Ja. Die Qualitätsansprüche bleiben gleich hoch, aber die Bewertung wird fair an Unternehmensgröße und Leistungsfähigkeit ausgerichtet. So wird echte Qualität sichtbar – unabhängig davon, ob ein Unternehmen regional spezialisiert oder groß skaliert arbeitet.

Interesse am GSA-Siegel?

Wenn Sie als Solarunternehmen zeigen möchten, dass Sie hohe Standards erfüllen, können Sie sich bewerben. Wir prüfen strukturiert, fair und nachvollziehbar – damit Kundinnen und Kunden Ihre Qualität sofort erkennen.